Inhalt
Wenn KI dein Leben als Lehrer einfacher macht – Wirklich (und nicht nur in der Theorie)
Es ist Montagmorgen, 7:30 Uhr. Du sitzt noch im Auto, checkst dein Handy, und die erste Nachricht im Schul-Chat: „Können wir heute noch Materialien für die Vertretung bereitstellen? Der Kollege ist krank.“
Du hast keine Zeit. Du hast ohnehin schon genug auf dem Zettel. Und jetzt das.
Genau in so einem Moment hilft dir KI. Nicht irgendwann. Sondern jetzt sofort.
Der ehrliche Start: Was ändert sich wirklich?
KI ist nicht kommt-noch-irgendwann-wichtig. Sie ist schon da. Und wer sie nutzt, merkt sofort: Der Alltag wird leichter.
Nicht weil sie dich als Lehrer ersetzt (das macht sie nicht). Sondern weil sie die nervigen Dinge macht, die dir Zeit kosten.
- Arbeitsblätter in Minuten statt Stunden
- Individualisierte Materialien für verschiedene Leistungsstufen
- Klausuren und Tests vorbereiten – automatisch
- Feedback automatisieren statt selbst alles korrigieren
- Dokumentation: Die KI übernimmt die Zusammenfassung
Das ist nicht Zukunft. Das ist Dienstag nächste Woche.
Wofür lohnt sich KI wirklich im Schulalltag?
Arbeitsblätter, die Minuten statt Stunden dauern
Dein Thema: „Photosynthese, Klasse 7, drei Niveaus“
Normalerweise: Du sitzt zwei Stunden dran, schreibst, differenzierst, checkst, überarbeitest.
Mit ChatGPT: Du gibst das Thema ein → nach 30 Sekunden hast du fertige Arbeitsblätter für einfach, mittel, schwer. Du checkst kurz durch → fertig.
Die Zeit, die du sparst, gehört deinen Schülern, nicht dem Papierberg.
Klausuren & Tests, die selbst korrigieren
Eine Mathe-Klausur. 30 Schüler. Normalerweise sitzt du drei Stunden dran.
Mit KI-gestützten Korrektur-Tools (wie fobizz oder schulKI): Du lädst die digitalen Antworten hoch → die KI bewertet sie → du checkst nur noch kritische Fälle → fertig.
Nicht nur schneller. Die Bewertung ist auch objektiver.
Automatisiertes Feedback (und du machst weniger Schreibarbeit)
Ein Schüler schreibt einen Essay. Mit KI-Feedback-Tools:
- Die KI gibt strukturiertes Feedback (Grammatik, Stil, Inhalt, Argumentation)
- Der Schüler korrigiert selbst basierend auf dem Feedback
- Du checkst nur noch die finale Version
Du sparst dir Stunden Korrekturarbeit. Der Schüler lernt mehr (weil er selbst korrigiert).
Individualisierte Aufgaben für heterogene Klassen
Ein Schüler hat Schwierigkeiten mit Bruchrechnung. Die Klasse arbeitet an Dezimalzahlen.
Mit KI (z.B. Diffit oder Canva): Du erstellst in 2 Minuten ein Arbeitsblatt genau auf seinem Niveau, mit verständlichen Erklärungen und einfachen Beispielen.
Das ist echte Differenzierung. Nicht als Konzept, sondern als praktische Realität.
Unterrichtsvorbereitung, die nicht dein ganzes Wochenende frisst
Du musst eine neue Unterrichtsreihe planen. Normalerweise: Recherche, Struktur überlegen, Arbeitsblätter, Tafelbilder, Hausaufgaben.
Mit KI: Du gibst das Thema ein → die KI schlägt Stundenabläufe vor → du wählst aus → anpassen → fertig.
Du brauchst nicht alles selbst zu erfinden. Du leitest nur noch.
Schülerdokumentationen schreiben (ohne dabei zu sterben)
Ein Zeugnis schreiben. Ein Halbjahresbericht. Ein Förderplan. Das kostet Zeit.
Mit KI: Du gibst die wichtigsten Punkte zu einem Schüler ein → die KI formuliert einen professionellen Text → du liest durch → fertig.
Der Text klingt besser. Du brauchst weniger Zeit. Der Schüler bekommt aussagekräftigeres Feedback.
KI-Kompetenz für Bildungsprofis – Dein strukturierter Einstieg.
Du möchtest KI systematisch und mit Zertifikat meistern? Der Online-Kurs „KI-Kompetenz für Bildungsprofis“ von Lairnen zeigt dir in flexiblen Lernzeiten, wie du KI professionell in deinem Unterrichts-Alltag einsetzt – mit praktischen Beispielen, sofort umsetzbaren Workflows und offiziellem Zertifikat nach Abschluss.
- Offizielles Zertifikat nach Kursabschluss
- Flexible Lernzeiten – im eigenen Tempo
- Praxisbeispiele speziell für Bildung
- Sonderkonditionen für Teams & Organisationen
Online-Kurs • Mit Zertifikat • Für Einzelne & Teams
Die Ängste, die jeder hat (und warum sie unbegründet sind)
„KI ersetzt mich doch irgendwann?“
Nein. KI kann Arbeitsblätter schreiben, Texte korrigieren, Pläne erstellen. Sie kann nicht:
- Mit einem Schüler sitzen, der gerade Angst vor einer Klausur hat
- Merken, wenn etwas im Klassenklima nicht stimmt
- Eine spontane Diskussion leiten
- Erkennen, welcher Schüler gerade deine Aufmerksamkeit braucht
- Eine motivierende Beziehung zu deinen Schülern aufbauen
- Disziplin durchsetzen oder Grenzen setzen
Das sind deine Jobs. Die bleiben. Für immer.
Was sich ändert: Du machst weniger Papierkram und hast mehr Zeit für das, was wirklich zählt.
Wie du konkret startest (diese Woche, nicht irgendwann)
Schritt 1: Ein Problem auswählen (nicht alles auf einmal)
Nicht: „Ich optimiere meinen kompletten Unterricht.“
Sondern: „Ich brauch nächste Woche ein Arbeitsblatt für Klasse 9 zum Thema Weimarer Republik, drei Schwierigkeitsstufen.“
Das ist konkret. Das funktioniert.
Schritt 2: Ein Tool öffnen
Einfach ChatGPT öffnen oder Canva for Education für schöne Materialien.
Beide kostenlos. Beide funktionieren auf Deutsch.
Schritt 3: Dein Problem eingeben
"Erstelle ein Arbeitsblatt zum Thema Weimarer Republik für Klasse 9.
Schwierigkeitsstufen: einfach, mittel, schwer.
Mit Bildern und Lösungen."
Das war’s.
Schritt 4: 30 Sekunden warten
Und dann: Copy-Paste in Word oder direkt ausdrucken.
Schritt 5: Kurz checken
Passt es? Dann ab damit zu den Schülern.
Passt nicht? Sag der KI Bescheid: „Mach die Fragen noch kniffliger für die schwere Variante“ – und sie macht es.
Die wichtigsten Tools für den Einstieg
Für Arbeitsblätter & Unterrichtsideen:
ChatGPT (kostenlos) – Der Allrounder, einfach zu bedienen
Für schöne Materialien & Design:
Canva for Education (kostenlos für Lehrer) – Professionelle Designs ohne Design-Kenntnisse
Für DSGVO-sicheres Arbeiten mit Schülerdaten:
fobizz (kostenlos Basis) – Speziell für deutsche Schulen, mit EU-Servern
Für Differenzierung & verschiedene Textlevel:
Diffit (kostenlos) – Ein Text → automatisch angepasst für Klasse 5, 7, 9, etc.
Für Klausurvorbereitung & Lernmaterialien:
Quizlet (kostenlos) – Lernkarten mit KI-Unterstützung
Was die Forschung sagt (für alle, die Zahlen brauchen)
Das Schulbarometer 2025 zeigt: 56% der Lehrkräfte nutzen bereits KI-Tools für die Unterrichtsplanung. Die Quote steigt jeden Monat.
Lehrkräfte berichten durchschnittlich 4–10 Stunden Zeitersparnis pro Woche.
Quelle: Schulbarometer der Deutschen Telekom Stiftung
Das ist keine Theorie. Das sind reale Zahlen von realen Lehrern.
Die unbequeme Wahrheit
Die Schulen, die jetzt KI-Kompetenz aufbauen, werden 2026 deutlich entlasteter arbeiten als die, die noch warten.
Die Lehrkräfte, die jetzt ausprobieren, werden keine Anfängerfehler mehr machen, wenn KI in der Schule Standard ist.
Und deine Schüler werden von besserer Differenzierung, weniger frustriertem Lehrpersonal und mehr individualisierter Aufmerksamkeit profitieren.
FAQ: Die Fragen, die wirklich wichtig sind
F: Brauche ich Angst vor Datenschutz zu haben?
A: Mit deutschsicheren Tools wie fobizz: Nein. Mit US-Tools wie ChatGPT: Nur für deine private Vorbereitung nutzen, nicht mit Schülerdaten.
F: Ich bin älterer Lehrer – kann ich das überhaupt lernen?
A: Ja. Wenn du eine E-Mail schreiben kannst, kannst du KI nutzen. Das ist kein Code, das ist Text. Sätze eingeben, fertig.
F: Spart mir KI wirklich Zeit oder ist das nur Hype?
A: Die Zahlen sind eindeutig: 4–10 Stunden pro Woche. Das ist real. Probier es diese Woche aus – du wirst es selbst merken.
F: Muss ich das alles allein machen, oder können Kolleg:innen helfen?
A: Besser mit Kolleg:innen. Wer zusammen mit 2–3 anderen startet, lernt schneller und kann sich austauschen. Ideal: Ein Kollege oder eine Kollegin, die ähnliche Probleme hat.
F: Was passiert, wenn die KI mir Blödsinn generiert?
A: Das passiert. Dann sagst du ihr Bescheid oder fragst anders. Das ist völlig normal. Nach 2–3 Versuchen sitzt es meist.
F: Rechnet sich der Aufwand wirklich?
A: Wenn du eine Stunde investierst, um das erste Mal ChatGPT zu nutzen, und danach 4 Stunden pro Woche sparst: Ja, das rechnet sich in einer Woche.
F: Kann ich KI auch für die Vorbereitung von Prüfungen einsetzen?
A: Absolut. KI hilft dir bei der Erstellung von Übungsaufgaben, bei der Formulierung von Prüfungsfragen und sogar bei der Erstellung von Musterlösungen. Das spart unglaublich viel Zeit.
Fazit: Die Zeit ist jetzt
KI verändert den Schulalltag nicht irgendwann in der Zukunft. Sie ändert ihn jetzt, in diesem Moment.
Die Frage ist nicht: „Soll ich KI nutzen?“ (Das ist optional.)
Die Frage ist: „Wann fange ich an?“ (Das ist strategisch.)
Die beste Zeit war vor drei Monaten. Die zweitbeste Zeit ist diese Woche.
Öffne ChatGPT. Gib dein nächstes Problem ein. Staune über das Ergebnis. Nutze es im Unterricht.
Mehr brauchst du nicht zum Starten.
Deine Schüler werden es dir danken. Und dein Stress-Level auch.
Ich bin Christian Luckow – Gründer von Lehrwert.com und Spezialist für den praxisnahen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im pädagogischen Alltag.
Ich komme nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis:
Als gelernter Einzelhandelskaufmann, zertifizierter Ausbilder und Handelsfachwirt habe ich viele Jahre damit gearbeitet, komplexe Prozesse verständlich zu strukturieren, Menschen anzuleiten und effiziente Arbeitsabläufe zu entwickeln.
Mein Zugang zur Bildungswelt ist ein persönlicher – und ein praktischer.
Seit ich meinen Sohn täglich in den Kindergarten bringe, erlebe ich unmittelbar, unter welchem Druck Erzieher:innen und Lehrkräfte stehen: Zeitmangel, Dokumentationspflichten, steigende Anforderungen und gleichzeitig der Anspruch, jedem Kind gerecht zu werden.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich teste und analysiere KI-Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini und weitere konkret im pädagogischen Kontext:
für Elternbriefe, Förderpläne, Beobachtungsdokumentationen, Unterrichtsvorbereitung und organisatorische Aufgaben. Nicht theoretisch – sondern so, wie sie im Alltag tatsächlich genutzt werden.
Auf Lehrwert.com teile ich:
erprobte KI-Workflows für Kita und Schule
konkrete Prompt-Beispiele aus der Praxis
klare Grenzen, Risiken und typische Fehler beim KI-Einsatz
ehrliche Einschätzungen, was funktioniert – und was nicht
Ich bin kein Pädagoge – und genau deshalb liegt mein Fokus darauf, pädagogische Arbeit nicht zu ersetzen, sondern sie technisch zu entlasten. Entscheidungen bleiben immer beim Menschen.
Mein Ziel ist einfach:
Lehrkräfte und Erzieher:innen sollen mithilfe von KI Zeit zurückgewinnen für das, was wirklich zählt – die Arbeit mit Kindern.
Keine Theorie.
Keine leeren Versprechen.
Sondern praxiserprobte Lösungen aus echter Anwendung.

0 Kommentare
2 Pingbacks