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Die Glocke klingelt – und du sitzt im Lehrerzimmer. Auf dem Tisch liegt ein Artikel über ChatGPT, auf deinem Handy eine Benachrichtigung über ein neues KI-Tool. Alle sprechen darüber. Manche Kollegen nutzen es schon. Und du denkst: „KI im Unterricht? Klingt kompliziert. Ich verstehe nicht mal, wie das funktioniert. Kann ich das wirklich nutzen?“
Die gute Nachricht: KI im Unterricht ist nicht kompliziert – und du brauchst dafür keine Vorkenntnisse.
Tatsächlich nutzen bereits Tausende Lehrkräfte in Deutschland KI-Tools wie ChatGPT, um Elternbriefe schneller zu schreiben, Arbeitsblätter zu generieren oder Unterrichtsstunden zu planen. Nicht um Schüler zu ersetzen, sondern um selbst weniger Zeit in Verwaltung zu investieren – und mehr Zeit für echten Unterricht zu haben.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie KI im Unterricht konkret funktioniert, welche Tools es gibt, wie du sicher anfängst und welche praktischen Anwendungen sofort möglich sind. Keine Theorie, keine Angst – nur praktische Schritte, die du heute noch umsetzen kannst.
1. Was ist KI im Unterricht wirklich?
Viele Lehrkräfte denken bei KI im Unterricht sofort an Sci-Fi: Roboter im Klassenzimmer, Schüler sprechen nur noch mit Maschinen, der Unterricht wird völlig digitalisiert.
Das ist nicht, wovon wir hier sprechen.
KI im Unterricht bedeutet in der Realität: Du nutzt intelligente Tools, um deine Arbeit zu erleichtern. Punkt.
Konkrete Beispiele für KI im Unterricht:
- Elternbrief schreiben: Du sagst der KI „Schreib einen Elternbrief über unser Schulausflug, warm, kurz, 5 Sätze“ → Fertig in 30 Sekunden (statt 15 Minuten)
- Arbeitsblätter erstellen: Du fragst KI „Gib mir 10 Mathe-Aufgaben für Klasse 5 zum Thema Bruchrechnung, 3 Schwierigkeitsstufen“ → Instant Ergebnis
- Stundenvorbereitung: Du fragst „Erstelle einen Stundenablauf für 45 Min Englisch-Unterricht, Thema Restaurant, mit Differenzierung“ → Die KI liefert eine komplette Gliederung
- Schüler-Fragen beantworten: Ein Schüler fragt dich was Kompliziertes. Du stellst die gleiche Frage der KI, verstehst die Antwort besser – und erklärst es dann den Schülern
Das ist KI im Unterricht: Ein intelligenter Assistent, der dir stupide, zeitraubende Aufgaben abnimmt.
Wichtig: Wo KI im Unterricht NICHT deine Rolle ersetzt
- Beziehung zu Schülern aufbauen ❌
- Pädagogische Entscheidungen treffen ❌
- Schüler motivieren ❌
- Kreative Unterrichtsmethoden designen ❌ (Okay, KI kann hier brainstormen, aber nur als Assistent)
KI im Unterricht ist nicht der Feind. KI im Unterricht ist dein Werkzeug – wie Word oder PowerPoint, nur intelligenter.
2. Warum ist KI im Unterricht für dich relevant – und nicht nur für Tech-Nerds?
Hier eine ehrliche Statistik: Deutsche Lehrkräfte geben durchschnittlich 17–25 Stunden pro Woche außerhalb des Unterrichts für Planung, Korrektur und Verwaltung aus.
Das ist JEDE Woche. Unbezahlt.
KI im Unterricht könnte 3–5 dieser Stunden sparen.
Warum ist KI im Unterricht JETZT relevant?
Grund 1: Schüler nutzen KI längst
Ob du KI im Unterricht einsetzt oder nicht – deine Schüler machen es bereits. 60–70 % der Schüler ab Klasse 7 nutzen ChatGPT regelmäßig (TU Darmstadt, 2024). Die Frage ist nicht „Sollen Schüler KI nutzen?“, sondern „Wie lehren wir einen verantwortungsvollen Umgang?“
Grund 2: Kolleg:innen nutzen es schon
Wenn nicht du, dann andere Lehrkräfte. Und diejenigen, die KI im Unterricht nutzen, sparen Zeit und Stress ein. Das ist ein Vorteil, den du nicht ignorieren solltest.
Grund 3: Die Lernmotivation steigt
Mit KI im Unterricht kannst du schneller differenzieren, schneller individualisieren, schneller auf Schülerfragen eingehen. Das macht Unterricht besser.
Grund 4: Es ist einfacher als du denkst
Du brauchst kein Informatik-Studium. Du brauchst nur Google, ChatGPT und 10 Minuten Muße. Das war’s.
3. Die beliebtesten KI-Tools für Lehrkräfte (und wie du wählst)
Es gibt dutzende KI-Tools. Welche brauchst du wirklich für KI im Unterricht?
Für den Einstieg: Exakt eine. Mehr nicht.
Die Top 3 für KI im Unterricht (für Anfänger)
| Tool | Kostenlos? | Best für | Einstieg |
|---|---|---|---|
| ChatGPT | Ja (kostenlose Version) | Texte, Fragen, Brainstorming | ⭐⭐⭐⭐⭐ Easiest |
| Google Gemini | Ja | Ähnlich wie ChatGPT, kostenlos, einfach | ⭐⭐⭐⭐⭐ Sehr einfach |
| Fobizz | Teilweise (für Schulen) | Unterrichtstools speziell für Lehrkräfte | ⭐⭐⭐⭐ Schulspezifisch |
Meine Empfehlung für deinen Anfang mit KI im Unterricht: Starte mit ChatGPT kostenlos.
Warum? Weil es am weitesten verbreitet ist, tausende Tutorials gibt und fast alle Lehrkräfte es nutzen. Du wirst schnell Kolleg:innen finden, die dir helfen können.
Falls du mehr über die Unterschiede zwischen Tools wissen möchtest: Schau dir unseren Vergleich ChatGPT vs. Claude vs. Gemini an – dort erklären wir die Nuances genauer.
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4. 5 konkrete Anwendungsszenarien: KI im Unterricht in der Praxis
Szenario 1: Der Elternbrief (10 Minuten statt 45 Minuten)
Das Problem: Du musst einen Elternbrief über das Schulprojekt schreiben. Normalerweise: Recherche, Gedanken sammeln, schreiben, überarbeiten, nochmal Überarbeiten. 45 Minuten weg.
Mit KI im Unterricht:
- Du öffnest ChatGPT
- Du schreibst: „Schreib einen freundlichen Elternbrief unserer Schule. Thema: Projektfahrt nach Berlin, 5 Tage, Kosten 250€, Abfahrt Montag 7 Uhr. Wichtig: Warm, nicht zu lang, kurz die Lernziele erklären. Tone: Professionell aber nahbar.“
- ChatGPT liefert in 10 Sekunden einen fertigen Brief
- Du liest über, änderst 2–3 Sätze (wird persönlicher)
- Fertig. 10 Minuten Gesamtzeit.
Das ist KI im Unterricht bei der Arbeit.
Szenario 2: Differenziertes Arbeitsblatt (20 Min statt 1,5 Std)
Das Problem: Du brauchst Mathe-Aufgaben für deine Klasse. Aber 5 Schüler sind schwächer, 5 besser, 15 mittelmäßig. Du müsstest 3 verschiedene Arbeitsblätter erstellen. Unmöglich zeitlich.
Mit KI im Unterricht:
- „Erstelle 10 Mathe-Aufgaben zum Thema Prozentrechnung. 3 Schwierigkeitsstufen: Level 1 (einfach), Level 2 (mittel), Level 3 (schwierig). Pro Stufe 4 Aufgaben. Zielgruppe Klasse 8.“
- ChatGPT liefert alle 12 Aufgaben in 20 Sekunden
- Du druckst aus, schneidest auf 3 Blätter auf
- Alle Schüler arbeiten an dem gleichen Thema, jeder in seinem Tempo. Fertig.
Das erspart dir über 1 Stunde Zeit und ist pädagogisch sauberer.
Szenario 3: Schülerfragen beantworten (schneller erklären)
Ein Schüler fragt dich: „Herr Meyer, warum ist das Skalarprodukt wichtig? Wir rechnen ja nie damit im echten Leben.“
Mit KI im Unterricht, um besser zu erklären:
- Du nimmst schnell dein Handy
- „ChatGPT, ein Schüler fragt warum Skalarprodukte wichtig sind. Gib mir 2–3 praktische Alltags-Beispiele, die Schüler verstehen (nicht nur Physik)“
- ChatGPT liefert dir in 10 Sekunden gute Beispiele (Videospiele, Navigation, Technik)
- Du erklärst dem Schüler viel besser und überzeugender
Das macht dich als Lehrer besser – du kannst schneller bessere Erklärungen liefern.
Szenario 4: Stundenplanung (statt 2 Std nur 20 Min)
Das Problem: Du unterrichtest ein neues Thema nächste Woche und willst eine gute Stundenvorbereitung.
Mit KI im Unterricht:
- „Erstelle einen 45-Min-Stundenablauf für Klasse 7 Englisch. Thema: Past Tense. Schüler haben Vorkenntnisse. Ich möchte: Einstieg (5 min), Erarbeitung (20 min), Übung (15 min), Sicherung (5 min). Mit konkreten Aktivitäten.“
- KI liefert einen kompletten, realistischen Stundenablauf in 30 Sekunden
- Du überprüfst, passt an, druckst aus
- Fertig in 20 Minuten Gesamtzeit
Szenario 5: Schnelle Material-Recherche (statt 20 Min nur 2 Min)
Du brauchst schnell 5 interaktive Aufgaben zum Thema Klimawandel.
Mit KI im Unterricht:
- „Gib mir 5 interaktive Aufgaben für Klasse 9 zum Thema Klimawandel. Sollte Gruppenarbeit sein, Dauer je 10 Minuten.“
- KI liefert sofort 5 konkrete Aufgaben
- Du nutzt sie direkt im Unterricht
Das funktioniert besser und schneller als Google zu bemühen.
5. Dein erster Tag: KI im Unterricht Schritt für Schritt ausprobieren
Phase 1: Account erstellen (5 Minuten)
- Öffne openai.com (kostenlos)
- Klicke „Sign Up“
- E-Mail-Adresse eingeben (nicht unbedingt deine Schulmail, wenn du datenschutzbewusst sein möchtest)
- Passwort setzen
- Fertig. Du hast einen ChatGPT-Account.
Kosten: 0 €
Phase 2: Erste einfache Frage (5 Minuten)
Schreib ChatGPT eine einfache Frage:
„Schreib eine kurze, freundliche Email an einen Schüler, der häufig zu spät zu meiner Mathe-Stunde kommt. Ich möchte sachlich bleiben, aber auch verstehen, ob alles okay ist. Nicht zu lang.“
Beobachte, was ChatGPT antwortet. Die Antwort wird gut sein. Wirklich.
Phase 3: Antwort editieren (2 Minuten)
ChatGPT wird eine nette Email schreiben. Du wirst wahrscheinlich denken: „Hm, das ist gut, aber zu formal“ oder „Das passt nicht ganz zu meinem Stil.“
Kein Problem. Schreib einfach:
„Das ist gut, aber mach es etwas weniger formal. Füg einen persönlicheren Satz ein am Ende, nach meinem Namen.“
ChatGPT bearbeitet sofort nach deinen Wünschen.
Phase 4: Nutzen (1 Minute)
Kopiere den Text, schreib die Email, sende sie ab. Fertig.
Gesamtzeit für diese komplette Email mit Überlegungen: 10 Minuten
Normalerweise: 25 Minuten
Das ist KI im Unterricht.
6. KI im Unterricht: Sicherheit, Datenschutz und rechtliche Fragen
Jetzt die wichtige Frage, die viele haben: Darf ich ChatGPT in der Schule nutzen? Was ist mit Datenschutz?
Die rechtliche Situation (Stand Dezember 2025)
Gute Nachricht: Es ist nicht verboten. Es ist auch nicht unklar. Die Lage ist tatsächlich relativ klar:
- ✅ ChatGPT kostenlos privat nutzen: Okay
- ✅ Mit der kostenlosen Version arbeiten: Okay
- ✅ Arbeitsblätter generieren: Okay
- ⚠️ Schülerdaten eingeben: NICHT okay
- ⚠️ Namen von Schülern nennen: NICHT okay
- ⚠️ Schulmail nutzen zum Registrieren: Frag deine Schulleitung
Praktische Faustregel für KI im Unterricht:
Gib der KI keine echten Namen, keine echten Daten von Schülern/Klassen ein. Alles andere ist okay.
❌ FALSCH: „Max hat ein Verhaltensproblem. Schreib einen Elternbrief über Max.“
✅ RICHTIG: „Schreib einen Elternbrief über ein Verhaltensproblem eines Schülers.“
Datenschutz: Sichere Nutzung von KI im Unterricht
- Keine echten Namen: Schreib „ein Schüler“ statt „Max Meyer“
- Keine Schuldaten: „Eine Schulfahrt nach Berlin“ statt „Einweihungsfahrt Gymnasium X“
- Keine Schülerdaten: Keine Noten, keine Adressen, keine besonderen Informationen
- Kostenlose Version okay: Die kostenlose ChatGPT speichert deine Daten nicht für Training (seit 2025 Standard)
Wenn deine Schule spezifische KI-Tools vorgibt (wie Fobizz oder Schuldig): Nutze die lieber, die sind speziell datenschutzgeprüft.
Wenn du unsicher bist: Frag deine Schulleitung oder den Datenschutzbeauftragten. Die freuen sich normalerweise, dass Lehrkräfte sich damit beschäftigen.
7. Häufige Fehler vermeiden – das solltest du über KI im Unterricht wissen
Fehler 1: Du gibst KI-Texte 1:1 an Schüler
Falsch: KI generiert ein Arbeitsblatt → Du druckst es sofort aus
Richtig: KI generiert Idee → Du prüfst, überarbeitest, machst es persönlich
Die beste KI im Unterricht ist KI, die deine Arbeit unterstützt, nicht ersetzt.
Fehler 2: Du vertraust KI blind
KI kann falsche Informationen erfinden (genannt „Halluzinationen“). Besonders bei Fachfragen solltest du überprüfen.
Beispiel: „Wer war der erste Kanzler Deutschlands?“ ← Darauf antwortet KI zuverlässig.
Aber: „Nennen Sie alle Experimente von Pasteur zu Gärung“ ← Hier kann KI erfundene „Experimente“ nennen.
Faustregel: Vertrau KI bei Fakten nicht blind. Überprüfe bei wichtigen Themen.
Fehler 3: Du nutzt KI nur für Verwaltung
Viele denken: „KI im Unterricht ist nur für Elternbriefe und Arbeitsblätter.“
Nein. KI kann auch:
- Schülerfragen beantworten (Lernunterstützung)
- Diskussionsfragen generieren
- Differenzierungs-Ideen liefern
- Feedback-Vorschläge machen
Der beste KI-Unterricht nutzt KI zur echten Unterrichtsqualität, nicht nur zur Admin-Ersparnis.
Fehler 4: Du machst es zu kompliziert
Viele Lehrkräfte denken: „Ich muss perfekte Prompts schreiben, sonst geht es nicht.“
Quatsch. Diese einfachen Prompts funktionieren:
- „Schreib einen Elternbrief“
- „Gib mir 5 Ideen für“
- „Erklär mir was ein X ist“
- „Erstelle ein Arbeitsblatt zu Thema Y“
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8. FAQ: KI im Unterricht – deine Fragen beantwortet
F: Ersetzt KI mich als Lehrer?
A: Nein. KI kann keine Beziehung zu Schülern aufbauen, kann nicht motivieren, kann nicht adaptiv reagieren auf Emotion. Das ist deine Aufgabe. KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz.
F: Muss ich KI im Unterricht einsetzen? Passiert mir was, wenn ich es nicht tue?
A: Nein, es ist nicht verpflichtend. Es ist eine Möglichkeit. Aber: In 3–5 Jahren wird es Standard sein. Jetzt anfangen ist smart – dann machst du weniger Fehler.
F: Ich verstehe nicht, wie KI funktioniert. Muss ich das, um KI im Unterricht zu nutzen?
A: Nein. Du musst nicht wissen, wie ein Auto funktioniert, um es zu fahren. Genauso mit KI. „Was es macht“ ist wichtiger als „wie es funktioniert.“
F: Ist es ethisch fragwürdig, KI im Unterricht zu nutzen?
A: Nein, wenn du es verantwortungsvoll nutzt. Es ist sogar pädagogisch wertvoll – Schüler sollen lernen, mit KI umzugehen, nicht sie zu ignorieren.
F: Was, wenn meine Schule KI verbietet?
A: Dann kannst du zu Hause damit experimentieren, um selbst sicherer zu werden. Und du kannst im Kollegium für eine offenere Haltung werben. Viele Schulverbote sind aus Angst, nicht aus echtem Grund.
F: ChatGPT ist doch kostenpflichtig?
A: Es gibt eine kostenlose Version, die völlig ausreicht. ChatGPT Plus (20€/Monat) ist nur für Power-User. Anfänger brauchen das nicht.
F: Welche KI im Unterricht sollte ich nehmen – ChatGPT, Gemini, Claude?
A: Für den Anfang: ChatGPT. Es ist am meisten dokumentiert. Später kannst du andere ausprobieren. Mehr dazu in unserem ChatGPT vs. Claude vs. Gemini Vergleich.
F: Wenn ich KI im Unterricht nutze, muss ich das den Schülern sagen?
A: Wenn du KI-generierte Arbeitsblätter nutzt, sollten Schüler das wissen. Offenheit ist wichtig. Du könntest sogar sagen „Das Arbeitsblatt ist von einer KI, schaut, wie es ist!“ – großartig für Medienkompetenz.
9. Dein Aktionsplan: Nächste Woche mit KI im Unterricht starten
Diese Woche (3 Stunden total)
Montag (30 Min): ChatGPT-Account erstellen (openai.com)
Dienstag (30 Min): Erste Prompts ausprobieren. Einfach spielen.
Mittwoch (30 Min): Ein echtes Problem von dir mit KI lösen. Elternbrief, Arbeitsblatt, Stundenplanung.
Donnerstag (30 Min): Eine Kollegin/einen Kollegen fragen: „Hey, nutzt ihr KI im Unterricht?“ Sich austauschen.
Freitag (30 Min): Reflexion: Was hat geklappt? Wo brauchte ich Hilfe? Wie geht’s nächste Woche weiter?
Nächste Woche (Umsetzung)
- Ein echtes Material mit KI im Unterricht erstellen und nutzen
- Falls du noch unsicherer bist: Unser kostenloser Ratgeber „Entspannter durch den Bildungsalltag“ hat 25 fertige Prompts für dich – einfach kopieren, nutzen, Zeit sparen.
Wenn du strukturierter lernen möchtest
Falls du tiefer in KI im Unterricht einsteigen möchtest – nicht nur Prompts, sondern echte Kompetenz:
Die Fortbildung „KI-Kompetenz für Bildungsprofis„ bringt dir systematisch bei, wie du KI in allen Bereichen deines Schulalltags einsetzt: Planung, Unterricht, Dokumentation, Elternkommunikation. Mit Zertifikat und flexiblen Lernzeiten.
Fazit: KI im Unterricht ist dein Anfang
KI im Unterricht ist nicht die Zukunft – es ist jetzt. Und der beste Zeitpunkt, damit anzufangen, ist heute.
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst keine Angst zu haben. Du brauchst nur:
- Einen kostenlosen ChatGPT-Account (5 Min)
- Ein Problem, das KI lösen könnte (Elternbrief, Arbeitsblatt, Planung)
- Deine Bereitschaft, es auszuprobieren (30 Minuten)
Mehr nicht.
In 2–3 Wochen wirst du dich fragen: „Wie habe ich das vorher gemacht?“ Dann wirst du pro Woche 3–5 Stunden sparen und diese Zeit für das nutzen, was wirklich zählt: deine Schüler.
Das ist KI im Unterricht.
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